6 einfache Wege ein schnelles, höfliches "Nein" zu sagen

6 einfache Wege ein schnelles, höfliches „Nein“ zu sagen

Ein großes Problem fĂŒr viele emotional missbrauchte Menschen stellt das Nein-Sagen dar. Die GrĂŒnde hierfĂŒr sind vielfĂ€ltig. Sie reichen von der Scheu vor Unhöflichkeit bis hin zum unbewussten Glauben, dass sie immer „Ja“ zu sagen hĂ€tten, was als Folge durch den narzisstischen Missbrauch entsteht.

Das Nein-Sagen kann fĂŒr manche ein ganz wichtiges Thema sein und das Training dessen umso wichtiger. „Nein“ sagen zu können ist die ultimative Grundlage zur Aufrechterhaltung bzw. Etablierung der eigenen SelbstfĂŒrsorge. Viele missbrauchte Menschen sind an dieser Stelle sehr unsicher, wollen niemanden verprellen und drehen sich manchmal sogar in der Spirale des People-Pleasings.

Zu anderen immer „Ja“ zu sagen bedeutet eben auch immer öfter zu sich selbst „Nein“ zu sagen. Inspirationen, wie du also besser fĂŒr dich sorgen kannst, indem du schnelle, höfliche, aber deutliche Wege findest, ein Nein auszudrĂŒcken, findest du in dem Inspirationsbild:

 

 

Bitte beachte hierbei, dass die Inspirationen nicht fĂŒr toxische Menschen gelten (bis auf Punkt 1). Narzissten akzeptieren keinen dieser Wege, weil Narzissten nicht in der Lage sind, ein „Nein“ hinzunehmen und die BedĂŒrfnisse des anderen zu achten.

Wenn du also nach Wegen fĂŒr ein „Nein“ zu einem Narzissten suchst, z. B. weil du mit deinem Ex-Partner oder deinem narzisstischen Elternteil immer mal wieder in Kontakt treten musst, dann ist es der beste Weg, bei einem einfachen „Nein“ zu bleiben, natĂŒrlich ohne ein LĂ€cheln, da der Narzisst dies sonst als Aufforderung und als große Zufuhr verstehen wĂŒrde. Mit großer Wahrscheinlichkeit wird der Narzisst auch dies nicht sofort akzeptieren, sodass dir an dieser Stelle nur noch die Möglichkeit bleibt, das Wort stetig zu wiederholen – was viele leider scheuen, aus der unbewussten Angst heraus, sie könnten verrĂŒckt oder bizarr wirken, was allerdings völlig egal ist – solange bis er aufhört zu bohren, zu fragen und dir auf die Nerven zu fallen, oder irgendwann einfach zu gehen.

GrundsĂ€tzlich ist ein „Nein“ fĂŒr einen gesunden, ausgeglichen Menschen akzeptabel und wird daher freundlich hingenommen. Je nachdem in welcher Beziehung du mit der anderen Person stehst, kann eine kurze, aber ehrliche BegrĂŒndung hinzugefĂŒgt werden, in der du auch deine GefĂŒhle zum Ausdruck bringst.

Wenn du also das nĂ€chste Mal „Nein“ sagen musst, da sonst deine BedĂŒrfnisse massiv leiden, dann trau dich und sage es einfach. Wer selbst nach mehrmaligem „Nein“ deine Ablehnung nicht akzeptieren kann, der ist einfach kein Mensch, mit dem man sich umgeben sollte.

Herzliche GrĂŒĂŸe,

PS: Ich bin ĂŒbrigens der Ansicht, dass du es wert bist, ein Leben nach deinen WĂŒnschen zu fĂŒhren.