Wie du deine Sicherheit im Internet erhöhst & dich vor der Online-Spionage des Narzissten schützt

Wie du deine Sicherheit im Internet erhöhst & dich vor der Online-Spionage des Narzissten schützt

Der Narzisst steigt seinem Opfer sehr oft nach. Das ist nicht verwunderlich, da er weiterhin die Kontrolle behalten möchte und sich durchaus für Hoovering-Prozesse bereit macht. Grenzen interessieren den Narzissten nicht, sodass Online-Spionage gerne und oft von ihm verwendet wird.

Die einen sind sich der Problematik der Online-Spionage bewusst, die anderen gehen sehr unbedarft mit dem Thema um. Wenn du zur letzteren Gruppe gehörst, dann möchte ich dir gerne mit diesem Beitrag ein paar Impulse geben, damit du dich besser vor der Spionage des Narzissten schützen und deine Sicherheit im Internet erhöhen kannst. Denn eines ist klar: Narzissten lassen so schnell nicht los – manche sogar nie – und verwenden darüber hinaus alles, was sie an Informationen bekommen, gegen ihre Opfer. Das kann besonders bitter werden, wenn du dich inmitten von Gerichtsverfahren befindest oder dein Ruf gezielt beschädigt wird, oftmals zunächst unbemerkt hinter deinem Rücken. Auch erhält er so die Möglichkeit, bessere Hoovering-Attacken durchführen zu können. Gib ihm nicht die Gelegenheit, dir noch mehr zu schaden.

Natürlich hat niemand das Recht, deine Privatsphäre einfach so zu unterwandern. Allerdings müssen wir auch aktiv werden und ein paar Vorkehrungen treffen, um dies zu vermeiden. Doch, wie erkennst du eigentlich, ob du ausspioniert wirst?

Meist fällt auf, dass Daten plötzlich verschwinden, ohne dass du sie gelöscht hast, oder du deine Daten und Posts verändert vorfindest. Logins funktionieren nicht oder funktionieren immer mal wieder (und dann wieder nicht). Es ereignen sich merkwürdige Zwischenfälle, die dich stutzig machen, z. B. taucht er plötzlich irgendwo auf, wo auch du bist, obwohl du dort sonst nicht hingehst und er nicht davon wissen kann. Du hast aber auf deinem Facebook-Profil von deinem Vorhaben berichtet oder mit deiner Freundin per PN darüber geschrieben. Häufen sich diese „Zufälle“, dann kann dies möglicherweise ein Zeichen für Online-Spionage sein. Und schließlich gibt es noch deine Intuition, die dir mitteilt, dass hier etwas faul ist.

Kommt dir etwas davon bekannt vor?

Schauen wir uns an, was du konkret tun kannst.

Einstellungen bei Social Media

Bei den sozialen Medien kannst du eine Reihe an Schritten einleiten, um dich zu schützen:

Two-Factor Authentifizierung: Hierbei trägst du deine Telefonnummer ein und erhältst einen Code zugeschickt, mit dessen Hilfe du dich dann in deinen Account einloggen kannst.

Regelmäßig das Passwort ändern: Passwörter in regelmäßigen Abständen zu ändern erhöht die Sicherheit zusätzlich. Verwende niemals ein Passwort für alle deine Dienste und kreiere ein Passwort, was schwer zu erraten ist (Damit du dir nicht alle Passwörter merken musst, kannst du einen Passwort-Manager verwenden, wie z. B. LastPass). Hierbei sollte es sich um mindestens 6 Zeichen (mehr ist immer besser) handeln, die aus einer Kombination aus Groß- und Kleinschreibung, Zahlen und Zeichen besteht. Benutze nicht dein Geburtsdatum, den Namen deines Kindes oder deines Haustiers. Der Narzisst kennt diese Informationen und wird sie zu erst ausprobieren!

Einen Kontakt angeben/die Nummer eines Ersatztelefons: Hinterlasse in den jeweiligen Einstellungen einen Kontakt (eine Vertrauensperson) und/oder die Nummer eines Ersatztelefons. Wenn dein Telefon nicht zugegen ist, dann bringt es dir nichts, wenn nur deine Telefonnummer eingetragen ist.

Benachrichtigungen einschalten: Schalte immer deine Benachrichtigungen ein. Viele Menschen schalten die Funktion aus, da sie davon schnell genervt sind, wenn sie permanent eine Nachricht erhalten. Wir bekommen ohnehin schon von allen Seiten viele Nachrichten und meinen dann, dass wir es uns an dieser Stelle sparen können. Das ist leider keine hilfreiche Denkweise. In diesem Fall geht es nämlich um deine Sicherheit und hierzu solltest du alle Schritte gehen, die du gehen kannst. Wenn du diese Funktion aktiviert hast, dann wirst du immer dann benachrichtigt, wenn sich jemand von einem anderen Browser/Gerät angemeldet hat. So behältst du den Überblick darüber, was vor sich geht und kannst sofort reagieren.

Immer ausloggen: Logge dich immer aus, wenn du mit deinen Social-Media-Aktivitäten fertig bist!

Achtest du auf alle diese Punkte, dann erhöhst du deine Sicherheit schon enorm. Es gibt aber noch weitere Dinge, die tun kannst.

Verhaltensweisen, die deine Sicherheit im Internet erhöhen

In Bezug auf dein Profil in den sozialen Medien ist es ratsam, hier noch auf folgende Aspekte zu achten:

  • Lass nicht den Ort tracken, an dem du dich gerade aufhältst. Nicht nur der Narzisst freut sich über Ortsangaben, sondern auch diverse Diebesbanden.
  • Lass dich nicht von anderen auf Fotos markieren, wenn du nicht willst, dass der Narzisst erfährt, mit wem du wann an welchem Ort warst.
  • Achte darauf, wen du in deine Freundesliste aufnimmst. Narzissten nutzen gerne Fake-Profile.
  • Achte auch darauf, wer sich schon in deiner Freundesliste befindet. Sind hier Menschen dabei, die dem Narzissten von deinen Aktivitäten berichten? (Beachte hierbei auch die Dinge, die für dich innerhalb der Kein-Kontakt-Regel (KKR) wichtig sind.)
  • Zeige deine Fotos und Alben nicht öffentlich. Narzissten werden alles verdrehen und gegen dich verwenden. Befindest du dich z. B. in einem Sorgerechtsstreit, kann ihm ein unbedacht gepostetes Foto von dir mit Freunden in einer Bar eine Steilvorlage bieten, dich als eine Mutter darzustellen, die lieber feiern geht, anstatt sich um die Kinder zu kümmern.

Die Sicherheit deiner Geräte

Um die Sicherheit deiner Geräte zu gewährleisten, kommst du auch nicht daran vorbei, dir gute Programme zum Erkennen, Aufspüren und Abwehren von Viren, Malware und Spyware zu installieren. Informiere dich in Ruhe über entsprechende Angebote.

Insbesondere Spyware liegt bei Narzissten hoch im Kurs. Wenn du den Eindruck hast, dass du mittels Spyware ausspioniert wirst, dann ist es im Notfall ein guter und sicherer Schritt, das Gerät auf die Werkseinstellungen zurückzusetzen. Ja, das tut weh. Aber ist immer noch besser als die Gefahr einzugehen, weiterhin ausspioniert zu werden. In Bezug auf die Gerätekamera, solltest du etwas drüber kleben. Denn natürlich kann diese aus der Ferne kontrolliert werden.

Es geht nicht darum, in Panik zu verfallen, aber achtsam zu sein. Online-Spionage ist real, bei Opfern von narzisstischem Missbrauch leider ganz besonders. Daher ist es wichtig, dass du deine Sicherheit im Internet erhöhst. Wenn du die oberen Punkte beachtest, dann kannst du einen guten Schutz erreichen, damit du dich wesentlich sicherer im Internet bewegen kannst.

Herzliche Grüße,

PS: Ich bin übrigens der Ansicht, dass du es wert bist, ein Leben nach deinen Wünschen zu führen.

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